Semesterpraktikum


Du studierst Soziale Arbeit und hast Interesse an einem Semesterpraktikum bei Hängematte? Wir freuen uns auf Dich!


Was wir bieten und was wir uns wünschen

Wir bieten:
   - ein interessantes und niedrigschwelliges Arbeitsfeld
   - ein überschaubares und nettes Team
   - die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Projektgestaltung
   - viele Einblicke in nicht alltägliche Lebensbereiche
   - die Möglichkeit, andere Einrichtungen der Drogenhilfe zu besuchen
   - eine flexible Dienstplangestaltung
   - viel Freizeit am Tag durch Nachtdienste
   - 205 Euro Praktikumsvergütung

Unsere Anforderungen:
   - Bereitschaft zu Nacht- und Wochenendarbeit
   - Keine persönlichen Probleme mit Suchtmitteln
   - Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität

Tätigkeitsbereiche und Lerninhalte

   - Erst- und Aufnahmegespräche mit Klienten
   - Intensive Einzelfallhilfe und Krisenintervention
   - Konfliktmanagement bei Auseinandersetzungen und Aggressionen
   - Freizeitgestaltung mit Klienten
   - Medizinische Grundversorgung, Erste Hilfe bei Drogennotfällen
   - Telefonische Krisenintervention für Konsumenten und Angehörige
   - Organisations- und Verwaltungsaufgaben, Teambesprechungen
   - Kooperation mit anderen Einrichtungen und Teilnahme an Arbeitskreisen

Anleitung

Die Anleitung findet alle zwei Wochen in Form einer Gruppenanleitung statt. Dafür sollten zwei Stunden eingeplant werden. Themen werden gemeinsam
festgelegt, wobei aktuelle Probleme immer Vorrang haben. Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen sind in erster Linie die Erfahrungen aus
den zurückliegenden Diensten Gegenstand der Anleitung. Diese werden ausgetauscht und gemeinsam reflektiert.

Zusatztermine für Besuche in anderen Einrichtungen des Nürnberger Drogenhilfesystems sind eingeplant.

Praktikumsphasen

1. bis 4. Woche: Informationsphase
Diese erste Phase dient der allgemeinen Orientierung in der Einrichtung. In dieser Zeit finden der erste Kontakte mit Klienten statt. Das eigene Verhalten
wird beobachtet, das Auseinandersetzen mit der eigenen Rolle geübt. Die Praktikanten lernen die Kollegen, die Regeln und den Dienstablauf kennen. Sie
verschaffen sich einen Überblick über das Nürnberger Drogenhilfesystem und erwerben theoretische Hintergründe.

5. bis 10. Woche: Einübungsphase
Die Balance zwischen Nähe und Distanz wird in dieser Phase erprobt. Erste Gespräche mit Klienten werden geführt sowie erste Erfahrungen mit
Konfliktmanagement und Krisenintervention gemacht. Kleine verwaltungstechnische und organisatorische Aufgaben werden übernommen. Das Umsetzen von
Teamabsprachen in der Praxis ist ein wichtiges Lernfelder dieser Phase. Zu diesem Zeitpunkt beginnt meist auch das Interesse, andere Einrichtungen der
Drogenhilfe zu besuchen. Praktikanten können an Arbeitskreisen teilnehmen und üben sich in ersten telefonischen Beratungsgesprächen.

11. bis 18. Woche: Vertiefungsphase
Jetzt können Neigungen ausgebaut und vertieft werden. Eigene Interessensgebiete des Arbeitsbereiches können intensiviert werden. Das eigene Handeln
und initiierte Hilfsangebote werden reflektiert. Die Praktikanten entwickeln Handlungsstrategien in Beratungssituationen und bringen eigene Ideen ins Team
ein.

19. bis 22. Woche: Verselbständigungsphase
Erworbenes Wissen wird nun gezielt angewendet. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den vorhergehenden Phasen findet reflektiertes Handeln statt.
Neue Ideen werden entwickelt und im Arbeitsfeld umgesetzt, sozialpädagogische Kompetenzen bilden sich heraus.

Ansprechpartnerinnen für das Praxissemester:

Christine Heß und Barbara Geldner
Hängematte e.V.
Imhoffstraße 28
90429 Nürnberg
0911 / 28 76 555