Wohngemeinschaft

Im Rahmen eines Modellprojekts bietet Hängematte seit Oktober 2019 als weiterführendes und ergänzendes Angebot zur Notschlafstelle eine betreute Wohngemeinschaft an. Diese Wohnform richtet sich an suchtmittelabhängige Menschen, die derzeit nicht in der Lage sind, abstinenzorientierte Suchthilfeangebote anzunehmen.

 

Aus diesem Grund haben sie auf dem herkömmlichen Wohnungsmarkt oder in Obdachlosen-Pensionen so gut wie keine Chancen auf eine Unterkunftsmöglichkeit und somit auch keinerlei Zugang zu anderen Angeboten der Eingliederungshilfe.

 

Zugangsvoraussetzung für die Wohngemeinschaft bei Hängematte ist somit nicht Abstinenz oder Substitution, sondern die Motivation zur Konsumänderung.

 

Mit der Bereitstellung eines Einzelzimmers in der Wohngemeinschaft und der einhergehenden sozialpädagogischen Betreuung sollen die Bewohner

 

  • gesundheitlich stabilisiert werden,

 

  • in Selbsthilfepotential, Eigenverantwortung und Handlungskompetenz gestärkt werden,

 

  • zu einer eigenständigen Lebensführung befähigt werden,

 

  • motiviert und befähigt werden, ihr persönliches Konsumverhalten zu ändern - von Konsumkontrolle über Konsumreduktion bis hin zum Konsumverzicht

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.





Ansprechpartner:

Katharina Knoch, Uwe Kartmann und Carolin Engelhardt
Tel.: 0911 / 28 77 799